Mighty Dogs-Tölzer Löwen 14.2.2014

Mighty Dogs – Tölzer Löwen 1:7 (0:3, 1:3, 0:1)

Erneut eine Heimniederlage für die Dogs, und dazu eine, die nicht gerade Mut für die kommenden Play Downs machte. Gegen die stets wacher, präsenter und aggressiver wirkenden Gäste standen die Schweinfurter von vornherein auf verlorenem Posten und konnten das Spiel zu keiner Zeit offen halten.

Nur Alex Funk fehlte aus dem momentan zur Verfügung stehenden Kader, also konnte mit drei vollen Reihen gefahren werden, dazu nahm Vitali Stähle die Position in der Abwehr wieder ein. Wenn man noch die engagierte Partie gegen Füssen vor Augen hatte, war an diesem Freitagabend nicht mehr viel davon zu sehen. Mit eher „lauwarmem“ Eishockey (wie es Steffen Reiser bezüglich des Bayreuth-Spiels genannt hatte) war gegen diese Löwen wenig auszurichten. Die waren besser organisiert und standen gut; die Schweinfurter mussten sich schon abmühen, aus dem eigenen Drittel und durch die neutrale Zone zu kommen. Tölz ging hart und kompromisslos in die Zweikämpfe und brauchte gar keine goßen Sturmläufe starten – es genügte, die sich bietenden Möglichkeiten, wie im Powerplay, zu nutzen.

So schienen die Gegentore fast zwangsläufig zu fallen, und das ging im zweiten Abschnitt weiter: Ein Überzahltor, ein schneller Angriff gleich darauf, und die Gäste waren davongezogen, bevor die Dogs sich auf energischere Gegenwehr besannen. Das 1:5 beflügelte zumindest die Offensivbemühungen etwas, und jetzt erarbeitete sich der ERV auch einige Chancen. Allerdings blieben die Powerplays völlig ohne Wirkung und verpufften schwung- und ideenlos. Ein schneller Konter der Löwen erhöhte vor der zweiten Pause noch auf 1:6.

Im letzten Drittel wurde es zunächst etwas ruppiger, bevor man sich beiderseits wieder beruhigte. Ein richtiges Aufbäumen gegen die Niederlage war auch jetzt nicht zu erkennen, obwohl zu Ehren der Mighty Dogs gesagt werden muss, dass sie in den letzten zehn Minuten wenigstens auf Resultatsverbesserung aus waren und sich noch etliche gute Szenen vor dem Tölzer Kasten herausspielten. Freilich hatte man aber auch den Eindruck, dass die Gäste da schon nicht mehr hundertprozentig bei der Sache waren. Zu ihrem siebten Treffer reichte es dennoch.

Tore:
02. 0:1 Kathan (Biersack, Sternkopf) PP1
17. 0:2 Eder (Walleitner, Koberger)
19. 0:3 Kathan (Kolacny, Kishel) PP1
27. 0:4 Fischhaber (Schenkel, Strobl) PP1
27. 0:5 Biersack (Schwarz, Kimmel)
28. 1:5 Zimmermann (Aminikia, Amrhein)
38. 1:6 Dubé (Andrä)
57. 1:7 Strobl (Schenkel, Fischhaber)

Strafminuten: Schweinfurt 16; Tölz 16 + 10 Fuchs

Zuschauer: 394

(Quelle Mighty Dogs)